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Dänemark und Deutschland unterzeichnen Vereinbarung für Bornholm Energy Island

Technius 4. Februar 2026 2 Min. Lesezeit
Dania i Niemcy podpisują umowę ws. Bornholm Energy Island

Auf dem Energiegipfel in Hamburg haben Dänemark und Deutschland eine verbindliche Vereinbarung zur Umsetzung des Projekts Bornholm Energy Island unterzeichnet – Europas erster hybrider Energieinsel in der Ostsee. Das Projekt sieht den Bau eines gemeinsamen Offshore-Hubs vor, der die Offshore-Windparks mit den Stromnetzen beider Länder verbinden wird. Die Vereinbarung regelt die Aufteilung der Kosten, der Verantwortlichkeiten und

Auf dem Energiegipfel in Hamburg haben Dänemark und Deutschland eine verbindliche Vereinbarung zur Umsetzung des Projekts Bornholm Energy Island unterzeichnet – Europas erster hybrider Energieinsel in der Ostsee. Das Projekt sieht den Bau eines gemeinsamen Offshore-Hubs vor, der die Offshore-Windparks mit den Stromnetzen beider Länder verbinden wird.

Die Vereinbarung regelt die Kostenaufteilung, die Investitionsverantwortung und den rechtlichen Rahmen für die Übertragungsinfrastruktur. Dies ist ein entscheidender Schritt, der das Projekt von der Ebene politischer Erklärungen in die Phase der tatsächlichen Umsetzung überführt.

3 GW Leistung und grenzüberschreitende HVDC-Infrastruktur

Bornholm Energy Island soll den Anschluss von Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von bis zu 3 GW ermöglichen. Die Energie wird über HVDC-Kabel in die beiden Länder geleitet:

– etwa 2 GW gehen nach Deutschland,
– etwa 1,2 GW nach Dänemark.

Das Projekt basiert auf dem Konzept eines gemeinsamen Energiezentrums in der Ostsee, das die Offshore-Energieerzeugung mit den nationalen Netzen integriert und so die Systemflexibilität und Versorgungssicherheit erhöht. Die Investition wurde im Rahmen des Programms Connecting Europe Facility von der Europäischen Union erheblich finanziell unterstützt.

Unsere Meinung

Bornholm Energy Island ist nicht nur ein Offshore-Projekt. Es ist ein Modell für den Aufbau zukünftiger Energieinfrastrukturen in Europa, bei dem die Systemintegration und nicht nur die Energieerzeugung selbst von entscheidender Bedeutung ist.

Aus systemischer Sicht ist das Projekt, das:
– zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien den parallelen Ausbau von Übertragungsnetzen erfordert,
– die wachsende Rolle der HVDC-Technologie bei der Stabilisierung großer Strommengen bestätigt,
– als Referenzpunkt für weitere grenzüberschreitende Energieprojekte in der Ostseeregion dient.

Für die europäische Energiewirtschaft ist dies ein klares Signal für den Übergang von lokalen Investitionen zu einem gemeinsamen, widerstandsfähigen Energiesystem, das in der Lage ist, großflächige erneuerbare Energiequellen zu bewältigen.

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Häufig gestellte Fragen

Zur Energiekostenoptimierung in Unternehmen — beantwortet in 30 Sekunden.

Three biggest levers: consumption profile (when you use power), fixed fees (contracted power, capacity charge), and market instruments (day-ahead market, DSR, energy storage). The fastest wins come from analysis — without it, it's hard to pick where to start.

EMS (Energy Management System) is a decision layer that controls energy in real time — when to buy, when to use storage, when to clip peaks. It pays off where energy is a meaningful operating cost and consumption profile varies.

Typically 4–7 years. The exact payback depends on contracted power, consumption profile, tariff and whether you can join DSR / system services. For 200 kW+ sites with high variability, ROI under 5 years is common.

It's a system fee billed during 4 peak hours on business days. You can really lower it by shifting consumption out of those hours — an EMS does this automatically; manually it's only partial. Often the fastest-growing line on your invoice.

Yes, but not for every company. Self-consumption is what matters — whether you use energy when the panels produce it. PV alone, without storage or profile shifting, often doesn't pay back fast. With storage + EMS the model changes fundamentally.

ETS pushes up energy prices via the CO₂ cost embedded in wholesale prices. ETS2 (from 2027) will hit transport and heating fuels. Companies that don't actively manage energy are more exposed — these aren't isolated price hikes, they're a trend.

First response within 24 business hours. The full analysis with potential calculations (peak shaving, storage, DSR, tariff optimisation) usually takes 3–7 business days, depending on data completeness from the DSO.

Programs supporting ESS for businesses are launching, but details change quickly. As part of the analysis we also check funding paths your company may qualify for.

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